Mein Kontinent

Im Atelier „1001 Träume“ entstanden Skulpturen. Kinder und Erwachsene erzählen darüber – Nachhörbar im Podcampus Archiv.

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Das Hasenbuch

Im Atelier entstanden einige „Kleine Bücher“. Unter anderem auch das von Clemens. Clemens liest das vor und erzählt von der Entstehung. Nachhörbar im podcampus Hörarchiv. Mehr über die „Kleinen Bücher“ erfährt man im Beitrag von Christian Schreger in der Fachzeitschrift „medienimpulse„.

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Rentiere in Pressbaum

Ja es gibt sie. Direkt in Pressbaum sind erste Rentiere gesichtet worden. Es besteht die Gefahr und auch die Hoffnung, dass es mehr werden. Ihre Stärke liegt in der Vielfalt. Plötzlich tauchen sie auf zeigen sich und sind kurz darauf bereits wieder verschwunden. Scheue Tiere diese Rentiere. Absolut.Autonom.Und. RAST.LOS!

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Wenn wir erst mal gemeinsam drüber reden…

Eine Diskussionsrunde mit Veronika Rampetsreiter (SQA Koordinatorin SSR Wien)

SQA – Schulqualität Allgemeinbildung – http://www.sqa.at/ – ist ein derzeit im Aufbau befindlicher Qualität20140412_150846smanagementprozess, der für alle Schulen Österreichs Relevanz hat und seitens bm:bf und den Landesschulräten unterstützt und begleitet wird. Wie zumeist, wenn in einem hierarchischen System, wie das Schulsystem, ein qualitativer Diskurs „auf Augenhöhe“ geführt werden soll, prallen hier Machtansprüche der politischen und administrativen Hierarchie (SchulpolitikerInnen, Ministerialbeamte, Landesschulräte und -inspektionen, DirektorInnen) und Interessen der in der Schule arbeitenden Menschen (LehrerInnen, SozialarbeiterInnen, FreizeitpädagogInnen, Schulwarte,…) aufeinander.

Die einen und auch die anderen wollen das System und die Lebenswelt im Bildungsbereich verbessern. Manchmal gibt es da sogar gleiche Anforderungen wie z.B. adminstrative Abläufe optimieren. Was für die einen jedoch Grundlage der Kontrolle und Entscheidung ist, ist für die anderen oftmals Mehrbelastung ohne nennenswerte Verbesserung.

Im Rahmen von SQA werden nun Themen aufgegriffen und diese sollen diskursiv zu standortbezogenen Entwicklungskonzepten ausgearbeitet werden. Ein Thema wird seitens bm:bf bzw. Landesschulrat, ein zweites von der Schule selbst definiert. Wenn der Prozess schief läuft drängen DirektorInnen ihre Lieblingsthemen den restlichen Beteiligten auf. Wenn es aber gut läuft, dann entstehen Gespräche darüber, was denn schon lange allen auf der Zunge liegt, jedoch nie ausgesprochen wurde. Damit erleben manche erstmals, dass sie mit ihren Problemen nicht alleine sind oder dass auch andere ähnliche Wünsche oder Interessen haben. SQA unterstützt dann einen Entwicklungsprozess für eine bessere und qualitativere Schulkultur (Kommunikationskultur). Das wäre ein Pflänzchen in der zubetonierten und unfreundlichen SchulUNkultur des Jammerns und Pichelns.

Ein Diskurs über SQA wurde unter reger Beteiligung auch im Rahmen der Diskusssionsschiene „Wo der Schuh drückt..“ am Ostertreffen der FreinetpädagogInnen geführt.

Ein Gespräch, das Christian Berger (PH Wien) mit Veronika Rampetsreiter im Anschluss an die Diskussion führte ist im podcampus Archiv der PH Wien nachzuhören:

 

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…und LOS!!

plenum169 Personen.Kinder und Erwachsene beWEGten sich nach Pressbaum zum Ostertreffen 2014. PLENUM.LOS!!

 

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…und bald geht’s los

während ihr euch zurücklehnen könnt – zumindest all jene, die sich schon angemeldet und die Überweisung getätigt haben – ist das Orga-team voll auf Trab um die letzten Klarheiten zu beseitigen und euch ein feines, chaotisches Ostertreffen zu bereiten. Nicht umsonst lautet das Motto „beWEGung“ und wir erleben grade wieder Mal wie viele Wege zu unterschiedlichsten Zielen führen.

Jedenfalls sind wir gespannt und hoffen auf spannende, unterhaltsame und lehrreiche kollaborative Tage im Sacre Coer. Zum Einstimmen mal hier im Blog den Zeitplan und die geplanten Ateliers vorlesen.

Check IN ist am Freitag den 11.4.2014 ab 16.30 Uhr. Wenn nicht alle im letzten Moment eintrudeln, dann wird es nicht ganz so stressig starten….bis bald!

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Ostertreffen 2014 – Anmeldung geschlossen

Etwa 70 TeilnehmerInnen folgten dem Aufruf zum Ostertreffen. Wir freuen uns auf euer Kommen.

Die Anmeldeliste für  die Quartiere wurde bereits geschlossen. NachzüglerInnen, die vergessen haben sich anzumelden, könnten direkt über das Formular das Organisationsteam erreichen.

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Eindrücke vom Haus

Hier ein paar Eindrücke für alle, die noch nicht im Sacre Coeur in Pressbaum waren:

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Wir freuen uns auf das Treffen!

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Atelier:: Langzeitprojekte – eine kurze Reise durch viele Jahre Mehrstufenklasse mit freinetpädagogischem Schwerpunkt

schreger_2012In einer Zeit sinnloser Ruckzucktests, die immer nur ein bereits vorher festgelegtes Ergebnis flott schattieren oder beleuchten, um Auswertungszeit zu sparen, möchte Christian Schreger den Fokus auf die Zeit legen, die es braucht, etwas entstehen zu lassen. Herzeigen kann er eine ganze Menge Projekte aus seiner Arbeit, hier seien 3 stellvertretend genannt:

* Am 2. Mai wird das „Digitale Tagebuch“ 14 Jahre alt – online und als Ausdruck, ein Stapel von über 2500 Seiten. Die Alltagsgeschichten werden zur persönlichen Geschichte, das Tagebuch ist nach wie vor ein Format, das bei Kindern und Eltern ankommt.

* Die „Kleinen Bücher“ funktionieren weltweit: 5 Bilder, 5 Texte, 1 Umschlag – fertig ist ein Buch. Der niederschwellige Einstieg begeisterte die Saamikinder in Lappland genauso wie die Langa-Leseclubkids in Kapstadt, Südafrika – und lässt sie zu motivierten Schriftsteller_innen werden. In den letzten 8 Jahren sind allein in meiner Klasse über 500 Bände erschienen, ein Teil davon mehrsprachig. Inzwischen existiert mit der „Kleine Bücher online“ – Homepage die Möglichkeit, sich über 250 Bücher von den Autoren und Autorinnen vorlesen zu lassen.

* Das „WeltABC“ hat die Bilder im Kopf im Sinn, die hinter den Wörtern stehen und in jeder Sprache andere Formen haben, manchmal aber ähnliche Namen – oder umgekehrt. Daher stehen Audio und Schrift in vielen Sprachen zur Verfügung. Eine Reise durchs WeltABC beginnt mit den Assoziationen, die als Links zu neuen Wörtern/Bildern/etc. führen. So verknüpft sich Bekanntes mit Unbekanntem, ohne dabei bedrohlich zu wirken. Die „Mitmachfunktion“ lässt Erweiterungen und Ergänzungen in allen Bereichen jederzeit zu.                                                                                                                                                          Das Projekt startete mit der Ausgangssprache Deutsch, kann aber weitere ABCs mit anderer Ausgangssprache einbinden, seit 2009 geschieht das mit dem Kurdischen ABC.Mit den Teilnehmer_innen kann am WeltABC gearbeitet werden, wir können „Kleine Bücher“ herstellen und die grundsätzlichen Arbeitsschritte und Überlegungen zur Projektarbeit diskutieren. Dabei wäre es natürlich interessant, auch Projekte der TN zu thematisieren.“ (Christian Schreger)

Christian Schreger, Mehrstufenklassenlehrer in Wien
Autor zahlreicher Artikel zu Schulthemen, Schulversuch „Wiener Mehrstufenklassen“ (gemeinsam mit Luzia Bäck und Ingrid Passweg), bis 2002 in der österreichischen Freinetbewegung aktiv
seit 1998 Preise und Auszeichnungen für Projekte im Bereich „Kinder und Internet“ ((Netdays, Wiener Schülerzeitungspreise, eSchola-Award), Multimedia-Staatspreis 2007 (Förderpreis), Europrix 2008 und Lörnie Award 2009 (2. Preis)
Mitarbeit im Arbeitskreis Migrationsforschung des Sprachwissenschaftlichen Instituts der UNI Wien (Rudi De Cillia, Brigitta Busch)

Bitte mitnehmen: Digicam (+Kabel), eig. Laptop (wenn möglich)

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Atelier: Zeitung machen

Die Zeitung in der Freinet Pädagogik ist nicht Selbstzweck, sondern Teil des forschenden und entdeckenden Umgangs mit der Welt. Genauso wie Materialien von „draußen“ in die Klasse mitgebracht werden, Menschen von „außerhalb“ der Schule als Experten befragt werden und zum Lernen beitragen, sollen die Kinder auch mit den Medien der „wirklichen“ Welt konfrontiert werden.

Freinet hat, um den Kindern Entstehen und Wirkungsweise der (damaligen) Medien erfahrbar zu machen, Radio und Zeitung in die Schule gebracht. Heute sind die Bedeutung und die Einflussnahme der Medien weg von Druckwerken verschoben auf das Internet.

Das freinetische pädagogische Prinzip bleibt gleich: die Wirkungsweise der Medien kennen lernen, ausprobieren, aktiv nutzen, selber gestalten und dadurch selbstbestimmt damit umgehen, im besten Fall weniger manipulierbar werden.

Auf den Seminaren konfrontieren wir uns als TeilnehmerInnen in der SchülerInnenrolle ebenfalls mit den uns heute umgebenden Medien Zeitung, Radio, WWW. Wir versuchen, bei jedem Seminar eine Zeitung zu machen – um u. a. zu erleben, wie es uns damit geht, wenn etwas von uns veröffentlicht wird …

Fortsetzung folgt
Gabi und Inge

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